Kleine Stadt & große Geschichte(n).

Stadtarchiv Winsen (Luhe). Alle Rechte vorbehalten.

Die großen historischen Prozesse, Ereignisse und Personen werden relativ gut erforscht. Doch jenseits der Vogelperspektive nimmt das Wissen oft proportional zur Flughöhe ab.
Zwar gelingt es zum Beispiel der Alltagsgeschichte den Einfluss historischer Prozesse auf das tägliche Leben der Menschen sichtbar zu machen, doch die untersuchten Räume bleiben meist relativ groß. Auf der anderen Seite findet sich eine Heimatgeschichte, die die Besonderheit der jeweiligen Räume betont — jedoch den Einfluss übergreifender Entwicklungen oft nicht hinreichend würdigt.
Ich möchte versuchen Lokalgeschichte als Alltags- und Entwicklungsgeschichte eines begrenzten Raumes zu erzählen ohne dabei übergreifende Entwicklungen aus den Augen zu verlieren.

Mein Name ist Tim Lehmann. Ich lebe, mit einer kurzen Unterbrechung, seit meiner Geburt — also seit 1981 — in Winsen. Eigentlich bin ich Jurist und arbeite als Verwaltungsangestellter bei einem Sozialversicherungsträger in Hamburg. Dieses Blog ist ein Versuch, meine Begeisterung für Geschichte (sowohl die große, als auch die meiner engeren Umgebung) zu teilen.

  • Zwischen Demokratie und Diktatur — Alltag und Gleichschaltung in Winsen 1933/34
  • Winsener Alltagsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert — Einflüsse von historischen Prozessen und Ereignissen auf das Leben in der Stadt und ihrer Umgebung.
  • Lebensraum Kleinstadt — Wahrnehmung und Anpassung eines Kulturraums an sich wandelnde Bedürfnisse.
  • Stadtgeschichte(n) erzählen — Suche nach Zeichen und Entwicklung von Paradigmen.

Dieses Blog könnte ohne die Unterstützung einiger Personen nicht erscheinen, zum Beispiel:

  • Eike Harden, Winsen (Luhe)
  • Anke Lehmann, Winsen (Luhe)
  • Ilona Johannsen vom Museum im Marstall, Winsen (Luhe)
  • Kim Liza Wienecke vom Stadtarchiv, Winsen (Luhe)